CDU: Radwegenetz weiter verbessern

Die CDU möchte mit einem bereits angekündigten Antrag einen weiteren Baustein zur Verbesserung des Radwegenetzes in der Stadt in die politische Diskussion einbringen. Aufgelistet werden insgesamt neun Einzelmaßnahmen, die seitens der Verwaltung auf Umsetzbarkeit geprüft werden sollen.

„Es ist der CDU ein Anliegen, das Radverkehrsnetz in unserer Stadt weiter zu verbessern. Um dieses Ziel zu verfolgen, wurden in den letzten Jahren bereits einige Maßnahmen umgesetzt. Hierzu gehört etwa die Anlage von Schutzstreifen auf weiteren Teilen der Alten Heerstraße“, erklärt der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Ingo Kotzian. In den zurückliegenden Haushaltsberatungen sei zudem der Haushaltsansatz der Verwaltung für die Sanierung der Radwege von ursprünglich 30.000 € durch einstimmigen Beschluss des Finanzausschusses auf insgesamt 100.000 € erhöht worden. In der Sitzung des Bau- und Umweltausschusses vom 02.04.19 hatte die Verwaltung hierzu jüngst ein Sanierungskonzept vorgelegt, das diverse Maßnahmen enthält.

Mit dem jetzt vorgelegten Antrag möchte die CDU einen weiteren Baustein zur Verbesserung des Radwegenetzes auf den Weg bringen. Konkret geht es dabei zunächst um die Anlage von zwei Schutzstreifen an verkehrlich stark frequentierten Stellen im Innenstadtbereich. So soll etwa der Teil der Alten Heerstraße zwischen Martinusstraße und Katholischer Grundschule, der bisher noch nicht mit einem Schutzstreifen versehen ist, einen solchen erhalten. Zudem soll nach Vorstellung der Union geprüft werden, ob die drei Einbahnstraßen Büttger Straße / L 154, Kolpingstraße und Eduard-Klüber Straße für den Radverkehr geöffnet werden können. „Dies würde die Durchlässigkeit des Radverkehrsnetzes weiter verbessern“, erläutert Dagmar Treger, Ratsmitglied der CDU-Fraktion.

Schließlich schlägt die CDU vor, an insgesamt vier Stellen im Stadtgebiet zu prüfen, ob eine direkte, nicht abgesetzte Führung des Radverkehrs mittels einer Furtmarkierung in Betracht kommt. Hintergrund für diese Forderung ist, dass die Führung des Radverkehrs an Dreiecksinseln bisher uneinheitlich gehandhabt wird. Zum Teil wird dem Radverkehr Vorrang eingeräumt, zum Teil muss der Radverkehr Vorfahrt gewähren. Mit einer direkten, nicht abgesetzten Führung des Radverkehrs würde diesem gegenüber dem Rechtsabbieger Vorfahrt eingeräumt. Dies könnte mit einer entsprechenden, z.B. rot eingefärbten Furtmarkierung unterstrichen werden. Konkret hat die CDU hierfür die Kreuzungen der Martinusstraße mit der Stakerseite, mit der Heinrich-Hertz-Straße sowie mit der Straße Am Bisgeshof im Blick.

Durch den Antrag der CDU soll die Verwaltung beauftragt werden, die vorgeschlagenen Maßnahmen auf Umsetzbarkeit  zu prüfen sowie dem Planungsausschuss die Ergebnisse und ggf. notwendige Beschlussvorschläge zur Umsetzung vorzulegen.

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