CDU: Mobilitätsangebote ausbauen!

Die CDU möchte neue Wege in der Mobilität ermöglichen und hat hierzu zwei Anträge in den nächsten Planungsausschuss eingebracht. Sowohl der Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge wie auch die Etablierung eines Angebotes für Leihräder schwebt der Union dabei vor.

„Wir müssen das sich wandelende Mobilitätsverhalten der Bevölkerung mit gezielten Angeboten fördern. Dabei spielen sowohl der Umstieg auf Elektrofahrzeuge wie auch verbesserte Nutzungsmöglichkeiten für das Fahrrad eine große Rolle“, erklärt der CDU-Partei- und Fraktionsvorsitzende Lars Christoph. „Im Rahmen des von uns erst kürzlich auf den Weg gebrachten Mobilitätskonzeptes müssen wir eine integrierte Konzeption erarbeiten, die eine Vernetzung der verschiedenen Verkehrsträger ermöglicht und dabei auch innovative Angebote nutzt. Mit unseren Anträgen wollen wir einen Beitrag zu diesem Prozess leisten“, ergänzt Lars Christoph weiter.

Konkret möchte die Union zum einen, dass die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge im Stadtgebiet weiter ausgebaut wird. „Die momentanen Entwicklungen zeigen einen Aufwärtstrend im Anteil von elektrobetriebenen Fahrzeugen. Die Ladesäule, welche sich derzeit bereits am Kaarster Rathaus befindet, wird von den Kaarster Bürgern inzwischen stärker angenommen und genutzt. In der Konsequenz wäre es eine Bereicherung für das Stadtgebiet, solche Ladestationen auch an den Bahnhöfen in allen Stadtteilen einzurichten“, fordert Jens Borchers, stellvertretender Vorsitzender der Jungen Union. Die politische Jugendorganisation der Union hatte diese Idee in die Beratungen der CDU-Fraktion eingebracht, wo diese Initiative auf breite Zustimmung stieß. Konkret wird hierzu zunächst gefordert, dass in Gesprächen mit der DB und der Regiobahn eine Umsetzung geprüft und Kostenschätzungen erhoben werden, soweit die Stadt selbst im Eigentum der jeweiligen Flächen ist.

Doch nicht nur an den Bahnhaltepunkten möchte die CDU die Ladeinfrastruktur ausgebaut wissen. „Wir sollten auch das übrige Stadtgebiet in den Blick nehmen. Teilweise sind hier bereits private Unternehmen unterwegs. Ein gutes Beispiel bietet z.B. der Discounter Aldi, der dies bereits auf seinen Parkplätzen umgesetzt hat. Es wäre schön, wenn sich etwa auch die Stadtwerken Kaarst GmbH dafür begeistern ließen, in diesem Bereich verstärkt tätig zu werden. Wir beantragen daher, dass hier entsprechende Gespräche geführt werden“, erläutert JU-Vize Jens Borchers weiter.

Die zweite Initiative der CDU, die ebenfalls auf eine Idee der Jungen Union zurückgeht, zielt darauf ab, auch in der Stadt Kaarst ein Angebot für Leihfahrräder zu etablieren. „Andere Städte besitzen bereits an unterschiedlichen Stellen Angebote, um Leihräder zu beziehen bzw. abzustellen. Ein solches Modell würde sich auch für Kaarst anbieten, um die Mobilität innerhalb des Stadtgebietes zu erweitern und gleichzeitig die Verkehrsbelastung durch den PKW Verkehr auf den Straßen zu reduzieren“, erklärt Alexander Witte, Vorstandsmitglied der Jungen Union und Sachkundiger Bürger der CDU im Planungsausschuss. „Wir wissen, dass die bisherigen Bemühungen in diese Richtung nicht erfolgreich waren. Wir denken aber, dass es auf jeden Fall lohnt, hier einen weiteren Anlauf zu nehmen“, so Alexander Witte weiter. 

Auch für dieses Projekt soll nach den Vorstellungen der CDU sowohl das Gespräch mit der Deutschen Bahn und der Regiobahn wie auch mit den Stadtwerken Kaarst gesucht werden. Denn es sei sinnvoll, einerseits die Kaarster Bahnhöfe mit Leihstationen zu versehen, andererseits aber auch in allen Stadtteilen entsprechende Angebote vorzusehen, um eine flächendeckende Mobilität zu ermöglichen. 

„Wichtig ist darüber hinaus natürlich auch, dass wir die Bedingungen für Radfahrer insgesamt verbessern. Hierzu hatten wir ja bereits vor der Sommerpause einen Antrag in den Planungsausschuss eingebracht, der dort mit weiteren Anregungen anderer Fraktion ergänzt und dann breit getragen beschlossen wurde“, erläutert CDU-Chef Lars Christoph. Man hoffe, dass die Prüfergebnisse bald vorlägen und konkrete Verbesserungen dann zeitnah in Angriff genommen werden könnten.

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