CDU: Grundschulbesuch vor Ort sicherstellen

- kurz- und mittelfristige Lösungen für Grundschule Budica entwickeln

Als Ergebnis des Anmeldeverfahrens an den Grundschulen zum Schuljahr 2019/2020 könnte es dazu kommen, dass nicht alle Büttger Kinder an der Grundschule Budica einen Platz bekommen. Die CDU möchte dies möglichst verhindern und Lösungen für die Zukunft erarbeiten lassen.

„Ziel der CDU ist es, dass eine wohnortnahe Beschulung gerade im Primarbereich sichergestellt wird. Die in einem Ortsteil wohnenden Kinder sollen auch vor Ort in diesem Ortsteil beschult werden können. Darauf müssen die Anstrengungen aller am Aufnahmeverfahren Beteiligter ausgerichtet sein“, fordert der CDU- Partei- und Fraktionsvorsitzende Lars Christoph.

„Es ist eindeutig, dass die Grundschule Budica im kommenden Jahr einen hohen Zulauf hat. Nach zum Teil schwächeren Anmeldezahlen in zurückliegenden Jahren, die vorübergehend auch den Bestand des katholischen Teilstandortes in Frage gestellt hatten, ist dies zunächst ein erfreuliches Ergebnis“, so Lars Christoph weiter. Das Anmeldeergebnis entspräche auch im Wesentlichen der Schulentwicklungsplanung, die für das Schuljahr 2019 / 2020 eine über dem Durchschnittswert liegende Anmeldezahl prognostiziert hatte. Zugleich führten die gestiegenen Anmeldezahlen aber dazu, dass an der Grundschule Budica nach aktuellen Zahlen voraussichtlich 9 Kinder nicht wunschgemäß aufgenommen werden können.

„Dies hat zur Folge, dass auch nicht alle in Büttgen wohnenden schulpflichtigen Kinder an der Grundschule ihres Ortsteils beschult werden können, wenn es nicht zu kreativen Lösungen kommt. Aus Sicht der CDU sollten die für das Anmeldeverfahren verantwortlichen Stellen, insbesondere Schulleitung und Schulrat, alle Möglichkeiten ausschöpfen, möglichst allen in Büttgen lebenden Kindern, die an der Grundschule Budica beschult werden wollen, dort auch im kommenden Jahr ein Platz anzubieten. Hierbei sollte überlegt werden, ob auch über die

bisher vorgesehene Zahl von 27 Kindern weitere Aufnahmen ausnahmsweisemöglich sind“, fordert der CDU-Ortsverbandsvorsitzende Carl-Wilhelm Bienefeld.

Die CDU nimmt aber auch die weitere Entwicklung der Schülerzahlen im Ortsteil Büttgen in den Blick. „Gerade vor dem Hintergrund der weiteren im Ortsteil Büttgen geplanten Neubebauung aber auch des sich zunehmend vollziehenden Wechsels im Bestand ist eine fortlaufende Überprüfung der Annahmen des Schulentwicklungsplanes erforderlich. Hier soll die Verwaltung bereits im nächsten Schulausschuss eine Fortschreibung der Zahlen vorlegen“, erklärt CDU- Fraktionschef Lars Christoph. Zugleich sollten Optionen frühzeitig aufgezeigt werden, wie räumlich eine ggf. notwendig werdende vierte Eingangsklasse am Standort der Grundschule Budica untergebracht werden könne. Hierbei sollte aus Sicht der Union auch die Möglichkeit einer eventuellen Doppelnutzung von Räumlichkeiten von Schule und OGS nochmals in den Blick genommen werden.

„Mit diesen Aufträgen sollen die Grundlagen geschaffen werden, um auch zukünftig eine wohnortnahe Beschulung aller Kinder sicher zu stellen. Das bleibt unser klares Ziel“, erläutert Carl-Wilhelm Bienefeld abschließend.

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