CDU legt Fokus auf Schule, Jugend und Sport

In den nächsten zwölf Monaten stehen in Kaarst Veränderungen an. Die Stadt soll in Schule, Jugendhilfe und Sport investieren.

 

Noch ist nichts zu sehen von der neuen Grundschule an der Stakerseite. Der Ascheplatz sieht noch immer so aus wie vor 30 Jahren. Doch ab 2021 rollen hier die Bagger an – besser gesagt, sollen anrollen. Denn dann wird die neue Grundschule errichtet. Doch die Kaarster CDU legt ihren Fokus in den kommenden zwölf Monaten nicht nur auf Schulthemen, sondern auch auf die Themen Jugendhilfe und Sport. „Das sind die Bereiche, in denen die größten Investitionen anstehen“, sagt der CDU-Vorsitzende Lars Christoph. Ein Überblick über die weiteren Planungen.

 

 

Schule: Das pädagogische Raumkonzept für den Neubau an der Stakerseite ist beschlossen, nun ist die Verwaltung am Zug, die Ausschreibung vorzubereiten. „Dieses Schulzentrum von Gymnasium und Grundschule ist ein wichtiger Bestandteil dieser Stadt. Die Schulleitung der Grundschule hat den Prozess konstruktiv mit allen Akteuren nach vorne gebracht“, sagt der Schulausschussvorsitzende Markus Finger: „Es war an keiner einzigen Stelle kontrovers und wurde mit allen Beteiligten – Eltern, Politik, Verwaltung – einvernehmlich so entschieden.“ Die Schule wird auf dem vorderen Teil des Ascheplatzes gebaut, im hinteren soll es weiterhin eine Sportfläche geben, die für jeden Bürger zugänglich ist. „Die OGS hat fast noch einmal das gleiche Bauvolumen wie die Schule. Da sind wir für die Zukunft sehr gut aufgestellt“, ergänzt Ingo Kotzian. Gleichzeitig erklärt der Sportausschussvorsitzende, dass nach dem Abriss der Turnhalle an der Stakerseite Ersatz her muss. „Wir müssen noch klären, ob hier zwei Einfach- oder eine Doppelturnhalle gebaut wird“, so Kotzian. Die Halle soll so gebaut werden, dass sie als Schallschutz für Wohnbebauung dient. Das Jugendzentrum Bebop und das Gesundheitszentrum der SG Kaarst sollen von dem Neubau nicht betroffen sein.

 

An der Grundschule Budica in Büttgen sollen durch zusätzliche Raummodule die Voraussetzungen für eine vierte Eingangsklasse geschaffen werden. „Wir können nur für die nötigen Rahmenbedingungen sorgen, die Entscheidung liegt aber nicht bei uns. Wir wollen keine falschen Hoffnungen machen“, so Finger. Auch die Astrid-Lindgren-Schule in Holzbüttgen braucht neue Raummodule. Zudem will die CDU die Sanierung der Schultoiletten so schnell wie möglich ad acta legen. Spätestens nach den Osterferien soll es auf den Toiletten nicht mehr stinken.

 

Jugendhilfe: „Wir investieren viel in Steine, um genügend Kindergartenpläze zu haben“, sagt Christian Horn, Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses. So soll die Kita an der Birkhofstraße in Büttgen Ende 2020 bezugsfertig sein, zu Beginn des Kindergartenjahres 2020/2021 sollen in der Kita am Bauhof weitere Gruppen zur Verfügung stehen.

 

Sport: Im Bereich Sport steht die Umgestaltung der Fläche am Bruchweg noch aus, diese wird in einer Sondersitzung des Sportausschusses am 3. September beraten. Für die Erneuerung des Naturrasenplatzes am Kaarster See stehen 150.000 Euro im Haushalt, noch ist dort aber nichts passiert. „Das ist ärgerlich“, sagt Lars Christoph. Nach Angaben von Stadtsprecher Peter Böttner wird die Ausschreibung nach den Sommerferien erfolgen, die Vergabe an ein Unternehmen noch in diesem Jahr. Im Frühjahr nach der Schlechtwetter-Periode soll dann mit den Bauarbeiten begonnen werden.

 

Quelle: ngz-online.de

 

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